Die Teepflanze
Es gibt zwei Urarten der Teepflanze, die Thea (oder Camellia) Sinensis und ihre Unterart, die Thea (oder Camellia) Assamica. Die Teepflanze gehört zur Gattung der Kameliengewächse. Thea Sinensis wächst strauchartig und wird bis zu vier Meter hoch, die Thea Assamica kann bis zu 15 Meter hoch werden. Für den Teeanbau werden beide Pflanzen allerdings möglichst klein gehalten, bis zu einer Höhe von 1,5 Metern. Denn nur so kann man sie gut ernten und sie bleiben wirtschaftlich. Die Kreuzung der beiden Tee-Urpflanzen Camellia Sinensis und Assamica, die Assam Hybride, ist heute die Grundlage für die meisten Teekulturen der Welt. Zur Herstellung von grünem Tee eignen sich die kleineren Blätter der Camellia Sinensis besser als die der Assamica, denn sie ergeben einen milderen Tee. Geerntet wird nach einem bestimmten Pflückmuster, „two leaves and a bud“: immer die obersten zwei Blätter und eine Blattknospe. So erhält man gleich bleibende Qualität.
Zu den weltweit größten Teeproduzenten zählen China, Indien, Kenia und Sri Lanka. Mit einer beachtlichen Menge von über 900.000 Tonnen Tee pro Jahr, stellt Indien 25 Prozent, d.h. ein Viertel der Weltproduktion her – Indien ist der größte Schwarzteeproduzent.